Jahresprogramm PTHI

2026 2027 VERKÜNDIGUNG STUDIENPROGRAMM

Impressum Pallottiner KdöR Pastoraltheologisches Institut Vinzenz-Pallotti-Straße 14 Postfach 13 62 D-86316 Friedberg (Bay) Telefon +49 / (0)821 / 600 52 - 0 Vermittlung / Empfang +49 / (0)821 / 600 52 - 700 Leiter des PthI +49 / (0)821 / 600 52 - 705 Sekretariat Telefax +49 / (0)821 / 600 52 - 706 E-Mail pthi@pallottiner.org Web www.pallottiner.org Gestaltung/Druck FRIENDS – Menschen Marken Medien Agentur für Kommunikation, Marketing und Werbung www.friends.ag Bildnachweise alle Bilder aus dem Pallottiner-Archiv; außer S. 8: sean824 | Fotolia; S. 12: Brian Jackson | AdobeStock; S. 20 Krzysztof-Wrobel | iStock; S. 41 orhancam | iStock 2

Inhalt Organe und Verwaltung 4 Referentinnen / Referenten 5 Aus der Studienordnung des PthI 9 Erstes Pastoraltheologisches Studienjahr 13 Zweites bis fünftes Pastoraltheologisches Studienjahr 21 » Präventionskurs 22 » Verkündigung I 23 » TZI-Kurs – Persönlichkeitskurs 24 » Sommerkurs 25 » Verkündigung II 27 » Verkündigung III 28 » Grenzerfahrung in der Seelsorge 30 Dritte Bildungsphase 33 Fortbildung für Mitbrüder 34 » Glaubensbiografie 35 » Beichtpastoral 36 Zusätzliche Kursangebote im Haus Werdenfels oder Online » Sonderkurs zur Trauerpastoral – Trauerbegleitung bei verwaisten Eltern und Geschwistern 38 Termine 2026/2027 42 Wegbeschreibung 43 3

Organe und Verwaltung Träger Pallottiner KdöR Vertreter des Trägers P. Provinzial Markus Hau SAC Leiter P. Christoph Lentz SAC Stellvertretender Leiter P. Rolf Fuchs SAC Wissenschaftliche Leitung Frau Professorin Dr. Katharina Karl Sekretariat Frau Brigitte Kistler Bürozeiten: Montag bis Freitag 8:00 – 12:00 Uhr Verwaltung Provinzverwaltung der Pallottiner KdöR Provinzökonom P. Rainer Schneiders SAC Konto Liga-Bank Augsburg IBAN DE72 7509 0300 0500 1349 02 BIC: GENODEF1M05 4

Leitung Lentz, P. Christoph SAC Leiter des PthI, Friedberg Fuchs, P. Rolf SAC stellvertretender Leiter des PthI, TZI-Diplom Karl, Professorin Dr. Katharina Lehrstuhlinhaberin für Pastoraltheologie, Universität Eichstätt Heinze, P. Sascha SAC Regens der Ausbildungskommunität Vallendar Referentinnen, Referenten Albrecht, Pfr. Erwin ARD/BR-Senderbeauftragte der Bayerischen Bischöfe, Regensburg Busch ISch, P. Jakob Krankenhausseelsorger, München Castell, Dr. Msgr. Ernst Frhr. v. Stabsstelle Kirchenrecht, Bistum Augsburg Dahlemann, Petra M.A. Germanistin und Theaterwissenschaftlerin, Bildungsreferentin, Trainerin für Biographiearbeit, Stadtbergen Färber, Margret Kita Pastoral im Bistum Augsburg Fischer, Dr. phil. Luisa Soziologin, Theologin und Pädagogin, Bistum Speyer Gerstlacher, Msgr. Thomas Pfarrer, ehem. Priesterseelsorger, Aichach-Oberbernbach Grimminger, Michaela Referentin im Schulreferat und Diözesanbeauftragte für Krisenseelsorge, Bistum Augsburg Hartmann, Pfr. Reiner Klinikseelsorger, Universitätsklinik Augsburg 5

Hauke, Steffi Pastoralreferentin, Bischöfliches Seelsorgeamt Augsburg Holzschuh, Dr. Sabine Pastoraltheologin, Regenstauf Holzschuh, Dr. Wolfgang Diakon, Supervisor, Pastoraltheologe, Regenstauf Ihm, Andreas Pastoralreferent im Bistum Augsburg, Leiter der Abteilung Queersensible Pastoral Karl, Professorin Dr. Katharina Lehrstuhlinhaberin für Pastoraltheologie, Universität Eichstätt Kläden, Dr. Tobias Theologe, Psychologe, Referent für Evangelisierung und Gesellschaft bei der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral (KAMP), Erfurt Klinger, Dr. Bernhard Uni Passau Kohler, Pfr. Herbert Pfarreiengemeinschaft St. Peter, Neuburg Mendl, Prof. em. Hans Prof. em. für Religionspädagogik, Uni Passau Müller, Lisa-Maria Seminarrektorin i. K., Bistum Augsburg Nüchtern, Pfr. Heiko Pfarreiengemeinschaft Nördlingen Rapp, Pfr. Simon Pfarreiengemeinschaft Ammersee-Ost, Herrsching 6

Roth, Dr. Kristina Oberstudiendirektorin i.K., Leiterin der Abteilung Schul- und Religionsunterricht, Bistum Augsburg Sautermeister, Prof. Dr. rer. soc Dr. theol. Jochen Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie, KTF – Universität Bonn Schlögl-Flierl, Prof. Dr. Kerstin Lehrstuhlinhaber für Moraltheologie, Uni Augsburg Schmid, Andrea Supervisorin, Moderatorin, Lehrbeauftragte für TZI, Friedberg Schütz, Franz Diakon, Lehr-Supervisor, Augsburg Sewalski, Angelika Dipl. Sozialpädagogin FH, Unterföhring Seymor, Leslie Präventionsfachkraft, Bistum Augsburg Spallek, Dr. Gerrit Krankenhausseelsorger; urbaner Theologe in der interkulturellen Metropole Hamburg; Pastoralreferent im Erzbistum Hamburg Weinhard, Claudia Pfarramtssekretärin, Pfarreiengemeinschaft Ammersee Ost Wernhard, Heike Fachreferentin für Schulpastoral, Ganztagsbildung und Leitung der Fachstelle Tage der Orientierung Winklmann, Dr. Michael Lehrstuhl für Didaktik der Relegionslehre, Uni Eichstätt Zengerle-Kapp, Manuela Supervisorin und Coach, Religionslehrerin i. K. und Fachmitarbeiterin an der Stabsstelle Schulische Inklusion, Bistum Augsburg 7

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Aus der Studienordnung des Pastoraltheologischen Instituts der Pallottiner (PthI) 9

Hinführung zur Priesterweihe und Einführung in Leben und Dienst des Priesters Voraussetzung für den Studiengang des PthI ist der Abschluss der ersten Bildungsphase des theologischen Studiums an einer Universität oder kirchlichen Hochschule mit Diplom oder kirchlichen Abschlussprüfung. Soweit ausländische Teilnehmer nicht im deutschsprachigen Raum studiert haben, ist ein Nachweis über deutsche Sprachkenntnisse erforderlich, die zum Hochschulstudium berechtigen. Am PthI erfolgt die Zweite Bildungsphase. Sie gliedert sich in zwei Stufen. Die erste Stufe bildet das erste Pastoraltheologische Studienjahr. Es beginnt im November, in der Regel nach der Diakonatsweihe und endet am 31. Dezember des Folgejahres. Dieses Studienjahr dient der Hinführung zur Priesterweihe und der Einführung in den pastoralen Dienst sowie der praxisbegleitenden Reflexion. Die Einführung geschieht am PthI in Zusammenarbeit mit einer ausgewählten Pfarrgemeinde oder Seelsorgeeinheit. Der »Pastoralreferendar« wohnt während des ganzen ersten Studienjahres in dieser Gemeinde und ist als Diakon bzw. Priester unter Anleitung des zuständigen Pfarrers eingesetzt im Rahmen der Bedingungen des Anfangs. Gleichzeitig besucht er die Lehrveranstaltungen am PthI. Der Praxipfarrer trägt die Verantwortung, die Art und den Umfang des Dienstes so zu regeln, dass der Pastoralreferendar in alle Bereiche der Pfarrseelsorge eingeführt wird. 10

Im Laufe des pastoraltheologischen Studienjahres sind folgende Nachweise zu erbringen: » Zwischenberichte zum Pastoraleinsatz » Predigtnachschriften anlässlich des Predigtbesuches » Bericht über Sakramentenspendung oder Kasualienhandlung » Reflexion der pastoralen Arbeit » Abschlussbericht Die zweite Stufe (2.– 5. Jahr) umfasst die weitere Einführung in Leben und Dienst des Seelsorgers. In dieser Zeit wählen die Teilnehmer jährlich aus einem Angebot von einem 14-tägigem Intensivkurs und verschiedenen 5-tägigen Modulen in der Regel zwei bis vier Kurse aus. Im Laufe der zweiten Stufe muss der Jugendkurs (2-Wochen) und die TZI-Kurse belegt werden. Die Zweite Bildungsphase schließt in der Regel im Laufe des fünften Priesterjahres mit der pastoralen Abschlussprüfung (Zweite Dienstprüfung analog zum Pfarrexamen). Für die pastorale Abschlussprüfung sind erforderlich: » die geforderten Nachweise des ersten pastoraltheologischen Studienjahres (s.o.) » die vollständige Teilnahme an den beschriebenen Kursen; fallweise können auf Anfrage auch themenrelevante externe Kurse ersatzweise anerkannt werden » die regelmäßige Einsendung der schriftlichen Praxisreflexionen oder eine schriftliche Abschlussarbeit » ein Abschlusskolloquium 11

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Erstes Pastoraltheologisches Studienjahr 01. November 2026 bis 31. Dezember 2027 13

Einführungswoche 01.11. – 07.11.2026 Zeitplan: Lehrveranstaltung: In der Regel 09:00 – 12:00 Uhr; 15:00 – 18:00 Uhr. Die Zeiten für Gebet und Liturgie werden eigens geregelt. Sonntag, 01. November 2026 bis 18.00 Uhr Anreise, Beziehen der Zimmer, Vesper, Abendessen 19.30 Uhr Einführung und Abendrunde Montag, 02. November 2026 Was mich im Pastoraljahr fördern und fordern soll: Mein Lern- und Entwicklungsplan Schmid 14

Dienstag, 03. November 2026 Einführung in die Pastoral der Kirche in Deutschland Lentz Mittwoch, 04. November 2026 Einführung in die Kasualien Lentz Donnerstag, 05. November 2026 Einführung in die Kasualien Lentz Freitag, 06. November 2026 Richtig reden und handeln in Predigt und Verkündigung Lentz Samstag, 07. November 2026 Abschluss und Umzug in die Praktikumspfarreien 15

Theorieeinheit I 29.11. – 04.12.2026 Sonntag, 29. November 2026 18:00 Uhr Vesper, Abendessen, Abendrunde Montag, 30. November / Dienstag, 01. Dezember 2026 Präventionskurs – detaillierte Ausschreibung Seite 22 Seymor Mittwoch, 02. Dezember bis Donnerstag, 03.Dezember 2026 Krankenhausseelsorge – Zwei Tage in der Uniklinik Augsburg mit dem dortigen Seelsorgeteam Hartmann Freitag, 04. Dezember 2026 Pastoraltheologie Lentz Theorieeinheit II 10.01. – 15.01.2027 Sonntag, 10. Januar 2027 18:00 Uhr Vesper, Abendessen, Abendrunde Montag, 11. Januar 2027 Supervision und Praxisbegleitung Schmid Dienstag, 12. Januar/Mittwoch, 13. Januar 2027 Trauerpastoral Holzschuh Donnerstag, 14. Januar 2027 (Vormittag) Erstellung eines Ehevorbereitungsprotokolls v. Castell Donnerstag, 14. Januar 2027 (Nachmittag) Traugespräch / Ehevorbereitung (Liturgisch) Team PthI Freitag, 15. Januar 2027 (bis 16.00 Uhr) Herausforderungen der Interkulturalität in der Pastoral Karl 16

Werkwoche »Lebens- und Glaubensraum Schule« 24.01. – 29.01.2027 Sonntag, 24. Januar 2027, 18.00 Uhr bis Freitag, 29. Januar 2027, 15.00 Uhr Dr. Kristina Roth, Ltd. OStD i. K. (Kursleiterin) Frau Lisa-Maria Müller Frau Heike Wernhard Frau Michaela Grimminger Immer weniger Pfarrer und Priester sind als Religionslehrer in den Schulen aktiv. Trotzdem ist die Schule der Ort, wo wir mit den meisten Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen können. Daher ist ein Wissen um das System Schule und ein sicherer Umgang in diesem Arbeitsfeld nötig. Die Werkwoche »Lebens- und Glaubensraum Schule« soll dazu eine Hilfestellung geben. In der Werkwoche geht es darum: » das Schulsystem in Deutschland kennenlernen » die rechtliche Verankerung des RU und Organisationsformen des RU kennenlernen » die Bedeutung des RU verstehen » die Chancen kirchlichen Engagements an der Schule in verschiedenen Handlungsfeldern entdecken » Verknüpfung von Schule und Gemeinde / Ordensgemeinschaft als Chance passt. Handelns entdecken » Jugendpastoral als Kooperationspartner von Schulen wahrnehmen Im Laufe der Woche wird auch die Hospitation einer Religionsstunde möglich sein und der Austausch mit erfahrenen FachlehrerInnen zu Fragen den Religionsunterricht betreffend angeboten. 17

Theorieeinheit III 07.03. – 12.03.2027 Sonntag, 07. März 2027 18:00 Uhr Vesper, Abendessen, Abendrunde Montag, 08. März 2027 Supervision und Praxisbegleitung Schmid Dienstag, 09. März 2027 Pfarramtsverwaltung Rapp / Weinhard Mittwoch, 10. März 2027 Queersensible Pastoral Ihm Pastoralliturgie Lentz Donnerstag, 11. März 2027 Übung liturgischer Gesänge Nüchtern Freitag, 12. März 2027 (bis 16.00 Uhr) Spiritualität und Lebenskultur Gerstlacher Theorieeinheit IV 25.04. – 30.04.2027 Sonntag, 25. April 2027 18:00 Uhr Vesper, Abendessen, Abendrunde Montag, 26. April / Dienstag, 27. April 2027 Ordnung der Hl. Messe Praktische Übungen Lentz Mittwoch, 28. April / Donnerstag, 29. April 2027 Seelsorgliche Gesprächsführung Sewalski Freitag, 30. April 2027 Krankensakramente Busch 18

Theorieeinheit V 19.09. – 24.09.2027 Sonntag, 19. September 2027 18:00 Uhr Vesper, Abendessen, Abendrunde Montag, 20. September / Dienstag, 21. September 2027 Praktisch-pastorale Fragen zur Ehevorbereitung Kohler Mittwoch, 22. September / Donnerstag. 23. September 2027 Gesprächsführung in der Seelsorge Verschiedene Arten von Gesprächen Meine Möglichkeiten und Grenzen Fallbesprechungen Sewalski Freitag, 24. September 2027 Pastoralliturgie (Beichte) Lentz Pastoraltheologischer Intensivkurs zum Jahresthema »Verkündigung« 01.08. – 13.08.2027 (s. Seite 25) Abschlusstreffen Pastoraljahr 2026/2027 Sonntag, 05. Dezember 2027 bis Dienstag, 07. Dezember 2027 Lentz / Fuchs Änderungen möglich 19

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Zweites bis fünftes Pastoraltheologisches Studienjahr 21

Nach dem Pastoraljahr sind die Priester des zweiten bis fünften Priesterjahres zu 4 Wochen Fortbildung pro Jahr am Institut verpflichtet, um in der »vorgegebenen Zeit« ihren Abschluss machen zu können. Die Intensivkurse stehen auch für Teilnehmer offen, die das Pastoraltheologische Studienjahr an einem anderen Institut absolviert haben. Nach Absprache mit der Institutsleitung können Priester teilnehmen, die nicht mehr dazu verpflichtet sind. Auch Ordensfrauen oder andere für die Pastoral auszubildende Personen können teilnehmen. Präventionskurs 30.11. – 01.12.2026 Montag, 30. November 2026, 09.00 Uhr bis Dienstag, 01. Dezember 2026, 13.00 Uhr Leslie Seymor P. Christoph Lentz SAC Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen Pädagogische und strukturelle Prävention in kirchlichen Einrichtungen Die Diskussion um die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in kirchlichen und anderen Einrichtungen fordert Konsequenzen. Die Entwicklung eines präventiven Konzeptes auf der pädagogischen und strukturellen Ebene zur Vorbeugung von sexueller Gewalt und anderen Grenzverletzungen im institutionellen Kontext ist für die Verantwortlichen in pädagogischen Einricht ungen eine unabdingbare Aufgabe. Gleiches gilt für 22

den Dienst in der Seelsorge. Grundlegendes Wissen über die Thematik gehört ebenso dazu wie die Bereitschaft zur Selbstreflexion, z. B. die Auseinandersetzung mit der eigenen Erziehungshaltung. Das Seminar beinhaltet theoretischen Input, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Plenumsdiskussion zu folgenden Themen: » Sachwissen zum Thema sexuelle Gewalt (Fakten, Gefährdungsfaktoren, Täterstrategien, Anzeichen) » Professionelle Handlungsschritte bei Verdacht auf sexuelle Gewalt » Vernetzung mit dem Hilfesystem vor Ort » Präventive Strukturen in der Einrichtung » Präventionsgrundsätze im pädagogischen Alltag » Selbstreflexives Arbeiten » Materialien für die präventive Arbeit Verkündigung I 14.03. – 19.03.2027 Sonntag, 14. März 2027, 18.00 Uhr bis Freitag, 19. März 2027, 13,00 Uhr Prof. em. Hans Mendl Margret Färber und Team Steffi Hauke Kindgerechte Verkündigung In der Liturgie sind wir immer wieder auch herausgefordert unsere Predigten und Katechesen »kindgerecht« in einer »einfachen« Sprache zu halten. Dies fällt uns oft schwer. 23

Eine kindgerechte Verkündigung vermittelt biblische Geschichten und christliche Botschaften auch durch anschauliche, interaktive Elemente. Sie holt Kinder in ihrer Lebenswelt ab, nutzt anschauliche Symbole, kurze Erzählungen, Lieder und Spiele, um Glaube und Gemeinschaft lebendig und verständlich erfahrbar zu machen. Diese Kurswoche soll uns das Handwerkszeug mitgeben, um Glaubensinhalte altersgerecht, interaktiv und mit allen Sinnen an Kinder weiterzugeben. Führen und Leiten – Persönlichkeitskurs 07.06. – 11.06.2027 Montag, 07. Juni 2027, 15.00 Uhr bis Freitag, 11. Juni 2027, 13.00 Uhr Andrea Schmid Leiten mit Herz, Hirn und Hand: Meine Leitungspersönlichkeit entwickeln. Der Beruf des Seelsorgers verlangt persönliche Integrität und Reflexion. Priester Sein ist zutiefst verbunden mit Fragen nach der eigenen (Leitungs-) Persönlichkeit, der Berufung und der eigenen Wirkung. In diesem Kurs geht es darum, » sich der eigenen Werte und Vorstellungen in Bezug auf Leiten bewusst zu werden; » sich selbst zu reflektieren im Bezug auf Menschenbild, Gottesbild und Gemeindebilder und dem daraus resultierenden Leitungsverständnis näher zu kommen; 24

» die eigenen (Leitungs-)Kompetenzen wahrzunehmen und zu erweitern; » sich im Gruppenkontext als (selbst-)leitende Person zu erleben und so Prozesse von Teams und Gruppen gestalten zu können. Das Seminar arbeitet mit dem Konzept der TZI (Themenzentrierte Interaktion nach Ruth C. Cohn®) und bietet die Möglichkeit, die eigene Haltung zu profilieren. Es ist anerkannt als P-Kurs im Rahmen der Ausbildung zur TZI. Sommerkurs 01.08. – 13.08.2027 Sonntag, 01. August 2027, 18.00 Uhr bis Freitag, 13. August 2027, 13.00 Uhr Der Sommerkurs beinhaltet drei Tage Supervision sowie den pastoraltheologischen Hauptteil. Beide sind als Gesamt des Kurses verpflichtend. Sonntag, 01. August 2027, 18:00 Uhr Vesper, Abendessen, Abendrunde Supervision Montag, 02. August 2027 bis Mittwoch, 04. August 2027 Franz-Schütz, Manuela Zengerle-Kapp, N.N Im Rahmen der Gruppen-Supervision hat jeder Teilnehmer einen Zeitrahmen, innerhalb dessen er jene Themen benennen und besprechen kann, die ihn gegenwärtig besonders beschäftigen. 25

Exkursion Donnerstag, 05. August 2027 Pastoraltheologische Grundlegung zum Thema »Verkündigung« Freitag, 06. August 2027 Prof. Dr. Katharina Karl ab Montag, 09. August 2027 bis Freitag, 13. August 2027 Künstliche Intelligenz in der Verkündigung Prof. Dr. Katharina Karl Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl Dr. Michael Winklmann Team PthI Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Verkündigung zunehmend als inspirierendes Assistenzsystem eingesetzt, um Predigtentwürfe zu strukturieren, theologische Texte zu analysieren oder innovative Andachtsformate zu gestalten. Sie fungiert als nützliches Werkzeug, soll aber den Menschen und die persönliche Glaubensbeziehung nicht ersetzen. In dieser Fortbildung soll es um die moral-ethischen Fragen im Blick auf die KI, praktische Phänomene und deren Implikationen und auch die konkret praktische Nutzung der KI gehen. 26

Verkündigung II Verkündigung in den Medien 26.09. – 01.10.2027 Sonntag, 26. September 2027, 18.00 Uhr bis Freitag, 01. Oktober 2027, 13.00 Uhr Dr. Bernhard Klinger Pfr. Erwin Albrecht Team der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Medien im Bistum Augsburg Wir aber verkündigen Christus … Der christliche Verkündigungsauftrag bleibt gleich – doch die Wege, wie wir Menschen erreichen, verändern sich rasant. Smartphones, Social Media und Podcasts bestimmen heute den Alltag. Wie können wir die befreiende Botschaft von Jesus Christus in dieser digitalen Welt sprachfähig, authentisch und relevant verkündigen? In dieser Fortbildung wollen wir uns unseres Verkündigungsauftrags besinnen und mit Fachleuten aus der Medienbranche überlegen, wie wir unsere Verkündigung über welche Kanäle zu den Menschen bringen können. 27

Verkündigung III Fortbildung in Kooperation mit dem »Domberg Freising« 08. – 12.11.2027 Montag, 08. November 2027, 14.00 Uhr bis Freitag, 12. November 2027, 13.00 Uhr Martyria heute - Verkündigen, ohne zu predigen!? ReferentInnen: Dr. Tobias Kläden Dr. Luisa Fischer Dr. Gerrit Spallek Kursleitung: Andrea Schmid P. Christoph Lentz SAC Der sozialwissenschaftliche Blick auf die aktuelle religiöse und kirchliche Lage in Deutschland fokussiert auf die Herausforderungen der Säkularität, aber auch ihre positiven Anknüpfungspunkte. Wie kann das Evangelium durch Haltung, Beziehungen und Handeln sichtbar werden? Welche Sprache, welche Räume und welche Lernwege braucht kirchliche Präsenz heute? Wo gibt es bereits Formen des „Verkündigens ohne Predigen“? 28

Was bedeutet es theologisch und pastoral, dass wir in einer sich immer stärker säkular geprägten Welt leben? Welche Herausforderungen, aber auch positive Anknüpfungspunkte liefert die Säkularität, wenn es um „Verkündigung“ geht? Die Kurswoche versteht sich als intensiver Lernort, der Pastoraltheologie weiter denkt und bietet neben Impulsen und Workshops auch spiritu¬elle Momente, Transfer- Gespräche und den Blick über den Tellerrand hinaus. An den Abenden gibt es die Gelegenheit zu Gesprächen mit Vertretern der Presse, des Bistums und Akteuren pastoraler Arbeit. Dieser Kurs findet in Kooperation mit der „Fort- und Weiterbildung Freising“ statt und ist dementsprechend auch offen für Männer und Frauen in der Seelsorge. Die Teilnehmerzahl seitens des PthI ist (zunächst) auf 10 Teilnehmende begrenzt. 29

Grenzerfahrungen in der Seelsorge 22. – 26.11.2027 Montag, 22. November 2027, 15.00 Uhr bis Freitag, 26. November 2027, 13.00 Uhr Grenzerfahrungen in der Seelsorge mit Wissen, Empathie und Leichtigkeit meistern Franz Schütz In der seelsorgerlichen Begleitung begegnen uns immer wieder Situationen, die herausfordernd sein können. Menschen befinden sich in persönlichen Krisen, erleben einschneidende Lebensereignisse oder stehen vor existenziellen Fragen. Manchmal treffen wir auch auf Personen, deren Verhalten uns besonders fordert – etwa, weil sie uns stark beanspruchen, provozieren, vereinnahmen oder schwer einzuschätzen sind. Wie können wir Menschen mit ausgeprägten Persönlichkeitsmerkmalen, beispielsweise narzisstischen oder BorderlineAnteilen, angemessen begegnen? Woran erkennen wir, wann seelsorgerliche Begleitung ausreicht – und wann zusätzlich professionelle medizinische oder therapeutische Unterstützung notwendig ist, etwa bei einer schweren Depression? Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach: 1. Wie erleben und verarbeiten Menschen Grenzerfahrungen und Krisen? 2. Was brauchen sie in solchen Situationen? 3. Wie kann ich als Seelsorger hilfreich begleiten und zugleich gut auf meine eigenen Grenzen achten? 30

4. Welche Verhaltensweisen lösen bei mir besondere Reaktionen aus? Wie wirken Übertragung und Gegenübertragung in der seelsorgerlichen Begegnung? Dabei beschäftigen wir uns mit Erkenntnissen aus der Psychologie zu Persönlichkeitsstilen und psychischen Erkrankungen, mit Grundlagen der Trauma- und Suizidforschung sowie mit Erfahrungen aus der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) in akuten Krisensituationen. Die eigenen Erfahrungen der Teilnehmenden – aus konkreten Begegnungen ebenso wie aus der persönlichen Lebensgeschichte und dem kulturellen Hintergrund – bilden eine wichtige Grundlage für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen. In einem geschützten Rahmen können neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten erprobt werden, um künftig noch sicherer, souveräner und situationsgerechter begleiten zu können. 31

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Dritte Bildungsphase Fortbildung 33

Dritte Bildungsphase (Fortbildung) Für die Patres und Brüder der Herz-Jesu-Provinz der Pallottiner führt das Pastoraltheologische Institut in Friedberg im Auftrag des Provinzials verschiedene Fortbildungskurse durch. Früher waren diese innerhalb der Professjahrgänge, danach wurden die Kurse thematisch und für Altersgruppen angeboten, nun bieten wir zwei Fortbildungskurse an, zu denen alle Mitbrüder eingeladen sind. Der eine, der beiden Kurse wird meist ein pastoral- praktisches Thema aufgreifen, der andere ein spirituell-biblisches Thema. 34

Fortbildung für Mitbrüder Glaubensbiografie 20.6. – 23.06.2027 Sonntag, 20. Juni 2027, 18.00 Uhr bis Mittwoch, 23. Juni 2027, 13.00 Uhr Petra Dahlemann Schöne Aussichten Ein freundlicher Blick auf die Glaubensbiografie In jeder Lebensphase stellt sich neu die Frage, wie wir wurden, wer und was wir sind. Auch unser Glaube, unsere Fragen und Grundüberzeugungen sind mit uns durch das bisherige Leben gegangen und haben sich dabei immer wieder verändert. Frühe Prägungen wurden vielleicht überdacht, Erfahrungen und Begegnungen haben sich in uns eingeschrieben. Was bewegt mich? Wofür bin ich dankbar? Was lässt mich staunen? Wo ist der innere Ort der Geborgenheit und des Friedens, was möchte noch Neues werden und woher die wilde Freude, immer weiter zu wachsen? Mit biografischen Methoden, im Nachdenken und im Austausch, mit kleinen Übungen erforschen wir Aspekte unseres Glaubens, üben den Blickwechsel und erweitern unsere inneren Räume. Wir dürfen wählen und verwandeln, so kann aus vergangenen Erfahrungen eine Stärkung für die Zukunft werden. 35

Fortbildung für Mitbrüder Beichtpastoral 03.10. – 06.10.2027 Sonntag, 3. Oktober 2027, 18.00 Uhr bis Mittwoch, 6. Oktober 2027, 13.00 Uhr Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister »In Gottes Blick geborgen« Das Sakrament der Versöhnung als Ort der Heilung und des Neuanfangs Manchmal gerät die kleine Lebenswelt von Menschen in Brand. Schuld zerstört verlässlich Beziehungen – zu sich selbst, zu den Mitmenschen und zu Gott. In der Beichte dürfen Menschen nach Hause kommen. Gott wartet auf sie, mit allem, was sie mitbringen. Es gibt Vergebung und Barmherzigkeit. Das Sakrament der Versöhnung ist der spürbare Ausdruck dieser Zusage, die in Jesus Christus Gestalt angenommen hat. Als Priester sind Sie der Werkzeugkasten und das Gesicht dieser barmherzigen Liebe Gottes. Diese Fortbildung soll unsere Kompetenz in der Beichtpastoral stärken. Sie verbindet theologische Fundierung mit praxisnaher Gesprächsführung. Ziel ist es, den Beichtstuhl als einen angstfreien Raum des Willkommens und der Heilung zu gestalten. 36

Inhalte » Theologie der Barmherzigkeit: Das Sakrament neu als Beziehungsheilung verstehen. » Kommunikation und Sprache: Worte finden, die befreien, statt zu richten. » Die eigene Rolle reflektieren: Zwischen richterlicher Vollmacht und väterlicher Begleitung. » Praxis-Werkstatt: Fallbeispiele aus dem pastoralen Alltag und kollegialer Austausch. Für die Mitbrüderfortbildungen in Friedberg gilt: An- und Abreise sind für alle Teilnehmer variabel, d.h., bei entsprechender Anmeldung kann der Einzelne früher anreisen und auch später abreisen. 37

Zusatzkursangebote im Bereich diakonischer Pastoral, die nach Absprache mit P. Christoph Lentz SAC am PthI angerechnet werden können. Trauerbegleitung bei verwaisten Eltern und Geschwistern 27.05. (18:00 Uhr) – 30.05.2027 (13:00 Uhr) im Haus Werdenfels Der Tod eines Kindes hinterlässt tiefe Spuren in Familien. Kompetenzen für Begleitung und Seelsorge Der Tod eines Kindes erschüttert Eltern und stellt ihr Leben in Frage. Viele bleiben mit ihrem Leid allein. Geschwister erleben oft einen doppelten Verlust: Sie trauern um Bruder oder Schwester und zugleich um die unbeschwerte Zuwendung der Eltern. Dieses Modul fragt: Wie kann Trauerbegleitung Familien in dieser Situation stärken? Inhalte » Besonderheiten der Trauer beim Tod eines Kindes » Hilfen für den Umgang und pastorale Impulse » Fallarbeit, praktische Übungen und Supervision Ziele » eigene Fragestellungen aufnehmen und reflektieren » Eltern- und Geschwistertrauer vertiefend verstehen » Handlungsmöglichkeiten in der Praxis erweitern 38

Teilnahmevoraussetzungen » Basiswissen zu Trauer » Erfahrung in der Begleitung Trauernder » Nicht geeignet für Personen in akuter Trauer Arbeitsweise: prozess- und teilnehmerorientiert, informative, kreative und meditative Methoden Kosten: Kursgebühr: 260,- Euro Pension: im Bildungshaus erfragen Leitung: Dr. Sabine Holzschuh, Dr. Wolfgang Holzschuh, Fachstelle für Trauerpastoral, Bistum Regensburg Ort und Anmeldung: Haus Werdenfels Waldweg 15 Eichhofen D-93152 Nittendorf Telefon: 09404-9502-0 E-Mail: anmeldung@haus-werdenfels.de Homepage: www.haus-werdenfels.de Dieser Kurs kann nur als halbwöchige Fortbildung angerechnet werden. 39

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Termine 2026 / 2027 Wegbeschreibung 41

Termine 2026 01. – 07. November Einführungswoche Pastoraljahr 2025/2026 29. Nov. – 04. Dez. Theorieeinheit I 30. Nov. – 01. Dez. Präventionskurs Termine 2027 10. – 15. Januar Theorieeinheit II 24. – 29. Januar Werkwoche »Schule« 07. – 12. März Theorieeinheit III 14. – 19. März Verkündigung I 25. – 30. April Theorieeinheit IV 07. – 11. Juni TZI-Persönlichkeitskurs 20. – 23. Juni Mitbrüderfortbildung 01. – 13. August Sommerkurs 19. – 24. September Theorieeinheit V 26. Sep. – 01. Oktober Verkündigung II 03. – 06. Oktober Mitbrüderfortbildung 31. Okt. – 06. November Einführungswoche Pastoraljahr 2027/2028 08. – 12. November Verkündigung III 22. – 26. November Grenzerfahrungen 05. – 07. Dezember Abschlusstreffen 2026/2027 42

Wegbeschreibung Mit der Bahn vom Augsburger Hauptbahnhof » mit dem Zug Richtung Aichach / Ingolstadt bis Friedberg; vom Bahnhof zu Fuß ca.15 Minuten. » mit dem Taxi vom Bahnhofsvorplatz Augsburg zum Provinzialat der Pallottiner, Friedberg (Preis ca. € 25,-) Mit dem Auto von Richtung Stuttgart BAB 8 Ausfahrt Friedberg auf die Straße »AIC 25« neu und stets Richtung Friedberg bleiben (ca. 3 km). An der Kreuzung B300 weiterhin geradeaus auf den Chippenham Ring fahren und auf diesem bis zur zweiten Ampel. Dort links abbiegen auf den Bressuire Ring und bis zum nächsten Kreisverkehr. Am Kreisverkehr die dritte Ausfahrt den Berg hoch, auf der Kuppe links Hinweisschild- und Abbiegespur zu den Pallottinern. An der Kirche vorbei in den Park zu den Parkplätzen fahren. Mit dem Auto von Richtung München BAB 8 Ausfahrt »Dasing« Richtung Augsburg / Friedberg (B300). In Friedberg nach Aral-Tankstelle halblinks Richtung Altstadt, dieser Straße immer folgen (Aichacher Str. / Münchner Str.), nach der Bahnbrücke am Kreisverkehr 3. Ausfahrt Richtung Dachau / Ried. Am Ortsende auf der rechten Seite Hinweis »Pallottiner«. Hier einbiegen. An der Kirche vorbei in den Park zu den Parkplätzen fahren. Hinweis: Wenn Sie ein Navigationsgerät benützen, empfiehlt es sich, als Adresse einzugeben: Münchner Straße 38, da die Vinzenz-Pallotti-Straße nur von der Münchner Straße her befahrbar ist. 43

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