Pallottis Werk 2026 / 1

10 PALLOTTINER BUNT & BEWEGT Neuland betrat die Initiative »HALTUNG heute« mit ihrer ersten adventlichen Besinnung in Vallendar am 9. Dezember 2025, dem Vorabend des »Tages der Menschenrechte«. Angesichts der eher dunklen Nachrichtenlage betonte Pater Hubert Lenz: »Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als unentwegt über die Dunkelheit zu klagen. Jede brennende Adventskerze ist ein kraftvolles Symbol der Hoffnung und versichert uns, dass das Licht und das Gute am Ende obsiegen wird«. Die Projektleiterin von »HALTUNG heute«, Sonja Unter dem Leitmotiv »Gott in die Mitte« fand vom 31. Oktober bis 2. November 2025 an der Vinzenz Pallotti University in Vallendar ein Symposion statt, das anlässlich der Nachfeier des 75. Geburtstags von Kardinal Kurt Koch mit namhaften Referenten aus Kirche und Gesellschaft veranstaltet wurde. Gastgeber war Pater George Augustin, der Leiter des Kardinal Walter Kasper Instituts. Im Zentrum des Symposions stand die Frage, wie der Glaube in einer säkular geprägten Welt neu Gestalt gewinnen kann. Dazu sprachen unter anderen Pater Hubert Lenz (Vallendar), Bischof Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim) und Bischof Bertram Meier (Augsburg). Die Provinzleitung der Pallottiner war durch Vizeprovinzial Pater Björn Schacknies (links im Foto) vertreten. Kirst, veranschaulichte die Bedeutung der Menschenrechte anhand der Ausstellung MEHR LEBEN ENTDECKEN, die auf dem Wirken des Seligen Pallottiners Richard Henkes fußt. Höhepunkt des Abends war das SoloTheater ABGERUNGEN, mit Bruno Lehan (Foto), das das Leben von Pater Henkes vor Augen führt. Der Pallottiner bot dem menschenverachtenden Nationalsozialismus mutig die Stirn, indem er sich kompromisslos für Menschenwürde und Mitmenschlichkeit einsetzte. Am Sonntag, dem 21. Dezember 2025, wurde in der Wallfahrtskirche Herrgottsruh Wallfahrtskaplan Pater Friedel Weiland (82) feierlich verabschiedet. Im Gottesdienst erinnerte Provinzial, Pater Markus Hau, daran, dass Pater Weiland im September 2020 für drei Monate zur Aushilfe nach Friedberg gekommen war. Daraus wurden schließlich gut fünf Jahre. Der Wallfahrtsdirektor, Pater Hans Joachim Winkens, dankte seinem Mitbruder für dessen Einsatz im Sprechzimmer, im Beichtstuhl und am Altar. Er sei immer für die Menschen ansprechbar gewesen und habe in seinen Predigten stets ihre Herzen erreicht. Viele Menschen verabschiedeten sich nach der Hl. Messe persönlich und oft sehr bewegt von Pater Weiland, der im Januar in das Missionshaus nach Limburg umzog.

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