Pallottis Werk 2026 / 1

75 Jahre Pallottiner in Indien Seite 4 Von Friedberg nach Raipur PALLOTTIS WERK Informationen der Pallottiner in Deutschland und Österreich Friedberg D 11906 / 5020 Salzburg Heft 1 / 77. Jahrgang / März 2026 Hersberg Auch hier wird St. Josef verehrt Seite 6 Vallendar Maria als Vorbild Seite 8 Kamerun Zurück zum Anfang Seite 12

2 PALLOTTIS WERK // ISSN 1439-6580 Kostenlose Informationszeitschrift der Pallottiner in Deutschland und Österreich. 77. Jahrgang Erscheint viermal jährlich. Erscheinungstag dieser Ausgabe: 1. März 2026. Herausgeber: Pallottiner Körperschaft des öffentlichen Rechts Vinzenz-Pallotti-Straße 14 86316 Friedberg (Bayern) Redaktionsanschrift: PALLOTTIS WERK Vinzenz-Pallotti-Straße 14 86316 Friedberg (Bayern) Tel. 08 21/600 52-0 Fax 08 21/600 52-546 redaktion@pallottiner.org www.pallottis-werk.de Redaktion: Dr. Eva Kroll Pater Alexander Holzbach (hz) Für unverlangt eingesandte Bücher, Manuskripte, Fotos, Dias o.Ä. übernehmen wir keine Haftung. Es erfolgt keine Rücksendung. Vertrieb und Verlag: Pallottiner KdöR Wiesbadener Str. 1 65549 Limburg Satz und Grafik: FRIENDS Menschen Marken Medien www.friends.ag Herstellung: Weiss-Druck GmbH & Co. KG Hans-Georg-Weiss-Straße 7 52156 Monschau Klimaneutral gedruckt auf umweltschonend produziertem Recyclingpapier – ein kleiner Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung Bildnachweise: Titel, Seite 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14: Pallottiner Seite 4, 15: Andreas Schmidt Seite 13: Thomas Krah Rätsel: Pater Johannes Moosmann Freiwilligen-Dienst Pallotti MaZ Seite 3 75 Jahre Pallottiner in Indien Seite 4 Fest des Heiligen Josef Seite 6 Maria als Vorbild Seite 8 St. Marien – Erinnerungen an Karl Baur Seite 9 bunt & bewegt Seite 10 – 12 Aktuelles Seite 13 Exotisches am Karitativen Christkindlmarkt Seite 14 Im Gedenken Seite 15 Grußwort Ein großes Jubiläum: 75 Jahre Pallottiner in Indien Der große indische Nationaldichter Rabindranath Tagore schreibt: »Das Unbekannte hast du mir vertraut gemacht, Heimat gabst du mir an vielen Orten; das Ferne, Freund, hast du mir nahgebracht, den Fremden Bruder werden lassen.« Was für ein mutiger Aufbruch war das 1951, als zwei damals süddeutsche Mitbrüder nach Indien aufbrachen. P. Lorenz Scheu und P. Werner Hunold. Oft fragen wir uns heute, was man bewirken kann als Einzelner. Ob bei der Übermacht der Probleme – von Klimawandel, Kriegen oder neuem Totalitarismus – es überhaupt noch Sinn macht, mich persönlich einzusetzen. Im Jubiläum der Pallottiner in Indien feiern wir eine andere Geschichte. Das aus dem kleinen Beginn von nur wenigen Fremden etwas Großes werden kann. Heute zählen wir in Indien über 500 Mitbrüder in fünf selbständigen Einheiten. Sehen mit Freude viele Schulen und Colleges, Kinderheime und weitere Bildungseinheiten. Es arbeiten Pallottiner in den Wäldern von Chhattisgarh bis in die großen Metropolen in Mumbai und Delhi. Pfarreien, Missionsstationen, Seminare, HIV-Zentren, ein Künstlerdorf und vieles mehr ist entstanden. Die Ränder der indischen Gesellschaft werden von den Mitbrüdern in den Slums der großen Städte genauso betreut wie die oft marginalisierten traditionelle Stämme, die sogenannten Tribals. Die Dalit, die Unberührbaren, gehören zu den Adressaten der Pallottiner, wie die Bewohner im Nordosten Indiens, im Himalaya. Was können Wenige erreichen? In Indien sind nur ca. 2 % der Bevölkerung Christen. Trotz der geringen Zahl gelingt es den Christen in der Gesellschaft des riesigen Subkontinents so etwas wie ein sozialer Kitt zu sein. Es gilt zu feiern und dankbar zu sein, dass der Gedanke Tagores, dass man dem Fremden ein Bruder werden kann, in der pallottinischen Präsenz immer wieder gelungen ist. Wir dürfen Gott danken. Und uns unserer Sendung bewusst sein: wir bringen Christus, in ihm werden auch die Fremden zu Freunden! Ihr Pater Markus Hau SAC Provinzial DOWNLOAD VON PALLOTTIS WERK Sie können jederzeit die aktuelle Ausgabe von Pallottis Werk online herunterladen und sich auch frühere Ausgaben anschauen unter www.pallottiner.org/pallottiswerk

3 PALLOTTINER INTERNATIONAL Ein Abenteuer, das Sinn macht Andrea Tamunjoh leitet von Friedberg aus den internationalen Freiwilligendienst Pallotti-MaZ. Sie selber engagierte sich vor 30 Jahren in Bolivien. Von Friedberg aus kann man zu einem sinnvollen Abenteuer ein Jahr lang nach Afrika, Südamerika oder Indien aufbrechen. Denn das Friedberger Pallotti-Haus ist Vorbereitungs-, Aussendungs- und schließlich Rückkehrort für junge Leute aus dem ganzen Bundesgebiet, die beim internationalen Freiwilligendienst Pallotti-MaZ neue Erfahrungen sammeln. MaZ steht für »Mitleben auf Zeit«. Der aktuelle Jahrgang tut dies in Ruanda, Tansania, Indien und Bolivien. Die Pallotti-MaZ-Leiterin Andrea Tamunjoh war in diesem südamerikanischen Land 1995 dort die erste Freiwillige dieses Projekts. Andrea Tamunjoh kennt diesen Freiwilligendienst aus eigener Erfahrung. Nach ihrem Studienabschluss engagierte sie sich in Bolivien. Für die heute 54-Jährige war es eines der prägendsten Erlebnisse ihres Lebens. Ein dreiviertel Jahr unterstützte sie Ordensfrauen in einem Dorf in Bolivien beim Unterricht für Mädchen. Von dort Kontakt zur Außenwelt zu halten, war damals nur sehr zeitverzögert, weitgehend über Briefe, möglich. Hingegen lassen sich die heutigen Freiwilligen dank Handy auch in der Ferne problemlos kontaktieren. Trotzdem wartet auch für die heutigen MaZlerinnen und MaZler in Afrika, Südamerika oder Indien eine komplett andere Lebenswelt als gewohnt. Träger des Pallotti-MaZ-Projekts sind die Pallottiner in Friedberg. Ansprechpartner ist dort Missionssekretär Pater Reinhold Maise. Einsatzorte der Freiwilligen im Globalen Süden sind wiederum Niederlassungen der Pallottinerinnen und Pallottiner. Es spiele sich alles in einem familiären überschaubaren Rahmen ab, so die Projektleiterin. Zu dem solidarischen Grundgedanken des Freiwilligendienstes passt für sie die weltoffene Spiritualität der Pallottiner. Für die Projektleiterin und dreifache Mutter gilt das im erweiterten Sinn. Denn ihre Tochter Sarah war die erste MaZ-Freiwillige in zweiter Generation – in deren Fall in Ruanda. Das Engagement der Tochter war mit ein Auslöser dafür, dass Andrea Tamunjoh vor drei Jahren als Freiwilligendienst-Leiterin ins Zentrum des MaZ-Projekts zurückgekehrt ist. Wer sich für Pallotti-MaZ entscheidet, wagt sich gut vorbereitet ein Jahr lang in die Ferne. Insgesamt absolvieren die MaZlerinnen und MaZler vorab 25 Seminartage. Auch während des eigentlichen Freiwilligendienstes im Ausland hält Andrea Tamunjoh regelmäßig Kontakt zu ihren Schützlingen. Nach deren Rückkehr stellt sie fest, dass sich die Freiwilligen in dem Jahr weiterentwickelt haben: »Sie kommen selbstbewusster und wissender zurück.« Die Projektleiterin freut sich auch in Zukunft auf viele weitere engagierte Freiwillige. Bisher waren es schon über 500 seit dem Start des MaZ-Programms im Jahr 1988 damals durch die Pallottinerinnen. Andrea Tamunjoh will darum 2028 den 40. Geburtstag des Programms mit dieser großen »Pallotti-MaZ-Familie« feiern. Von ihrem Büro im Friedberger Pallotti-Haus aus koordiniert Andrea Tamunjoh die Einsätze der Pallotti-MaZ-Freiwilligen. Weitere Infos über Pallotti-MaZ finden Sie hier:

4 PALLOTTINER INTERNATIONAL »Wir werden bleiben!« Vor 75 Jahren kamen die ersten deutschen Pallottiner nach Indien. Aus bescheidenen Anfängen entstand eine blühende Gemeinschaft. Der Name Friedberg hat bei den Pallottinern in Indien einen guten Klang. Denn Friedberg bedeutet Herkunft und Hilfe. In der Wallfahrtskirche in Friedberg wurden am 12. April 1951 die ersten Pallottiner nach Indien ausgesandt. Am 17. Januar des gleichen Jahres hatte die Regierung dort ihre Einreise erlaubt. Die Patres Lorenz Scheu, Werner Hunold und Josef Strittmatter waren die Pioniere dieser Mission, die sehr schwierig und ärmlich im Gebiet der Stadt Raipur begann. Dort gab es durch eine frühere franziskanische Mission etwa 2500 Katholiken unter fünf Millionen Hindus und Animisten. Die mühsamen Anfänge wurden auch dadurch erschwert, dass die indische Einwanderungspolitik keine weiteren Priester aus Deutschland zuließ. Der damalige Nuntius sprach von einem »hoffnungslosen Beginn«, den man beenden solle. Doch Pater Scheu sagte: »Was immer geschieht, wir werden bleiben!« Not macht erfinderisch. Junge Pallottiner studierten in Indien und wurden dann dort geweiht. Manche Patres arbeiteten eine Zeitlang in Australien, erwarben die dortige Staatsbürgerschaft und konnten so als Mitglieder der Commonwealth-Familie nach Indien einreisen (siehe dazu den Beitrag von Pater Wolfgang Dutzi in der ersten Ausgabe von Pallottis Werk 2001). Zu dieser Gruppe gehörten auch die Patres Heinz Kieffer und Anton Nenzl. Gemeinsam mit den Patres Manfred Haug und den jetzt noch in Deutschland lebenden Robert Abele und Toni Kolb sind sie die Missionare, von denen indische Pallottiner immer noch viel erzählen. Überzeugende Vorbilder: junge Inder werden Pallottiner So etwa Pater Savio Vaz. 1966 in Goa geboren besuchte er Pallottinerschulen und wirkte nach seiner Priesterweihe 1995 als Präfekt in einem Studienhaus und als Kaplan in einer Pfarrei. Der Rektor der Hochschule in Vallendar, Pater Manfred Probst, warb während einer Indienreise für eine verstärkte Zusammenarbeit. So ging Pater Vaz 1999 nach Deutschland, erlernte in Rheinbach die neue Sprache, studierte Moraltheologie und wurde in Bonn promoviert und in Freiburg habilitiert. Seit 2010 ist er als Dozent bzw. als Professor in Vallendar tätig und wirkt zugleich in der Seelsorge der Groß-Pfarrei Montabaur. »Das macht mir viel Freude, unter den Leuten zu sein«, sagt er. Und er berichtet mit großer Hochachtung von Pater Heinz Kieffer, der seine Familie damals besucht hatte und ihm den Vorschlag machte, Pallottiner zu werden. Die deutschen Patres hätten durch ihre Bescheidenheit, ihren Fleiß, ihre Frömmigkeit und ihr soziales Engagement überzeugt. Diese Haltung habe mit zum Erfolg der Pallottiner in Indien beigetragen. Und natürlich auch die Volksfrömmigkeit in seiner Heimat und die kirchliche Bindung in den katholischen Familien. Obwohl er indischer Staatsbürger ist und Mitglied der Bangalore-Provinz, liebt er Deutschland als seine zweite Heimat. Er liebt die schönen Landschaften, die alten Klöster, die Flüsse; gerne ist er an der Mosel. Rassismus habe er nie erfahren; er habe mit den Menschen kein Problem. Europäer habe er ja schon als Kind erlebt, denn in Goa gebe es viele Touristen. »Ich mag Deutschland« sagt er und pflegt über die sozialen Medien den Kontakt in die Heimat, zur Familie und den Pallottinern seiner Generation. Im regen Austausch steht er auch mit den inzwischen acht indischen Pallottinern, die in Deutschland arbeiten. Denn heute ist die Lage umgekehrt: früher gingen Deutsche nach Indien, heute gehen Inder nach Deutschland. Denn in Indien gibt es inzwischen mehr als 500 Pallottiner. Professor für Moraltheologie in Vallendar: P. Savio Vaz SAC.

5 PALLOTTINER INTERNATIONAL Der Tag der Studenten in Mysore beginnt mit dem Morgengebet in der Kapelle. Pallottinerschule in Pillar. In der Pause gibt's was zu essen. Vergangenheit und Zukunft: Symposion in Nagpur Und die feiern in diesen Monaten ein großes Jubiläum in Nagpur: »75 Jahre Pallottiner in Indien«! Die Feierlichkeiten begannen im Januar mit einem Symposion, zu dem auch Gäste aus Friedberg angereist waren: Provinzial Pater Markus Hau, Missionssekretär Pater Reinhold Maise, der ehemalige Provinzial und Generalrektor, Pater Fritz Kretz, der immer ein großer Freund der Indienmission war, und der Rektor der Pallottiner in Friedberg, Pater Christoph Lentz. Dieser sprach auf dem Symposion über die Anfänge und die Entwicklung der Mission und die Begleitung von Friedberg aus. Dazu gehörte eben nicht nur die Arbeit der jeweiligen Provinzleitung und des jeweiligen Missionssekretärs, der den Kontakt zu den vielen Spendern der Indienmission in Deutschland hält. Dazu gehört auch seit mehr als 40 Jahren der Karitative Christkindlmarkt, an dem sich jährlich viele Friedberger ehrenamtlich beteiligen und der jeweils mehr als 20.000 Euro für die Pallottiner-Kinderheime in Indien erbringt. Wie gesagt: Friedberg hat in Indien einen guten Klang. Nachdem die ersten Missionare kirchliche Strukturen aufgebaut hatten, um ihre Arbeit zukunftsfähig zu machen, entwickelten sie auch die Gemeinschaft so, dass sie ihre Sendung gut erfüllen kann. Denn heute arbeiten Pallottiner in vielen Pfarreien, in zahlreichen gemeinschaftseigenen Schulen, Bildungs- und Exerzitienhäusern sowie in Heimen für Kinder und Jugendliche. Dazu kommen die Ausbildungshäuser für die Pallottiner-Novizen und Studenten. Heute gibt es in Indien vier Pallottiner-Provinzen in Raipur, Nagpur, Bangalore, Madurai und eine Regio in Vijayawada. Die Mitbrüder wirken in 19 der 29 indischen Staaten. Ferner in Taiwan, Sri Lanka, Sambia und den Philippinen. Sie sind auch tätig in Australien, Kanada, den USA, der Schweiz und in Deutschland. Hier war ihr Ursprung; das wissen alle. Über eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft und die Herausforderung der Evangelisation heute sprach auf dem Symposion Pater Markus Hau. Über das Fundament pallottinischen Wirkens in der Spiritualität Vinzenz Pallottis und seines Kirchenbildes, das sich aus dem Geschehen im Pfingstsaal speist, sprach Pater Fritz Kretz. Zukunftsperspektiven zeichnete der aus Rom angereiste Generalrektor, Pater Zenon Hanas. Den Jubiläumsgottesdienst leitete der Erzbischof von Goa, Kardinal Filipe Ferrao, der übrigens gut Deutsch spricht und in Rom Mitglied des Dikasteriums für die Evangelisierung ist. Das feierlich begangene Jubiläum mit Gästen aus Friedberg und Rom unterstreicht die stetige Entwicklung von den holprigen Anfängen zu einer prosperierenden Pallottiner-Gemeinschaft in Indien mit Ausstrahlung in die Pallottiner-Provinzen weltweit. red Aktuelle Informationen über das Symposion und das vielfältige Engagement in Indien

6 PALLOTTINER VOR ORT Heiliger Josef, bitte für uns! Der Zimmermann aus Nazareth ist Patron der Kirche, vieler kirchlicher Häuser, Institutionen und Einrichtungen, auch bei den Pallottinern, und nicht zuletzt ist er ein beliebter Namenspatron. Das Fest des Heiligen Josef am 19. März ist für das Missionshaus in Limburg immer ein besonderer Tag. Im festlich gestalteten Gottesdienst erinnert der jeweilige Rektor, welche Bedeutung der Heilige für das Haus hat. In allen religiösen Gemeinschaften, in denen es mit den Patres Brüder gibt, verehren diese in besonderer Weise den Zimmermann aus Nazareth, den Patron der Arbeiter. Im Missionshaus in Limburg mit seiner Landwirtschaft und den vielen Werkstätten lebten bis in die 1980er Jahre immer mehr Brüder als Patres. Klar, dass hier die Verehrung des Hl. Josef stets einen hohen Stellenwert hatte. 1905 wurde das Vertrauen des Erbauers, Pater Max Kugelmann aus Bobingen bei Augsburg, missbraucht, sodass die Gemeinschaft in finanzielle Bedrängnis kam. Man bestürmte mit Gebeten den Hl. Josef. Wohlhabende Limburger Bürger halfen der Gemeinschaft. Während der Nazizeit beschlagnahmte die Gestapo Teile des Hauses, andere Teile wurden Lazarett. Wieder wandten sich die Pallottiner an den Hl. Josef. Mitte 1945 bekamen sie das Haus unversehrt zurück. Auch unter dem Aspekt, dass der Hl. Josef Patron der Sterbenden ist, wird er im Missionshaus verehrt, war und ist das Haus doch ein Ort für die kranken und alten Mitbrüder. Ein Mann des Hörens und des Handelns Den Namen des Heiligen tragen die PallottinerNiederlassungen am Bodensee. Als neben der Limburger Provinz die damalige Bruchsaler Provinz entstand, erwarb man 1919 in Konstanz ein Haus im Schatten des Münsters zur Ausbildung der Novizen. 1922 zog das Noviziat ins fränkische Untermerzbach um und Konstanz wurde zu einer Nachwuchsschule ausgebaut. Die platzte bald aus allen Nähten, sodass die Gemeinschaft 1929 Schloß Hersberg bei Immenstaad erwarb. Mit der Schule wechselte auch der Name dorthin. »Das hat vermutlich auch damit zu tun, dass damals viele Brüder auf dem Hersberg arbeiteten, um den Umzug gut zu bewältigen und die Ansprüche erfüllen zu können.« Das sagt Pater Hans Peter Becker, Rektor von »St. Josef Hersberg. Geistliches Haus für Bildung, Begegnung und Erholung« wie die Niederlassung seit 1994 heißt. Damals entschloss sich die Gemeinschaft, die Spätberufenenschule zu schließen und das schöne Anwesen am Weinhang über dem Bodensee für Exerzitien, Weiterbildung und Ferien umzurüsten. Wenn Pater Becker Gäste durch das Haus führt, weist er immer darauf hin, dass es neben der barocken Josefstatue in der Eingangshalle im Haus noch sieben weitere Bilder des Heiligen gibt, die unterschiedliche Aspekte des Zimmermanns und Hüters der Heiligen Familie aufzeigen. Sein Lieblingsbild ist eine Darstellung des Benediktinerbruders Joseph Belling aus der Abtei Maria Laach. Er hat den Heiligen mit einem übergroßen Ohr dargestellt. Pater Becker erinnert in seiner Predigt, die er am Josefstag in der Feier der Hl. Messe mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses hält, daran, dass am Beginn die Arbeit vieler Brüder stand. Doch auch er könne heute der Gestalt des Heiligen viel abgewinnen. Von Josef werde in der Bibel kein gesprochenes Wort überliefert. »Er war ein Mann des Zuhörens, des Lauschens auf das Wort Gottes«, sagt der Rektor und verweist auf das große Ohr auf dem Bild. Dann komme aber immer nach dem Hören das Handeln. Insofern sei Josef kein Träumer gewesen, sondern stets ein Mann der Tat. Und dass Josef in den Evangelien als »gerecht« bezeichnet wird, das deutet Pater Becker so: Der Schutzpatron seines Hauses lehre, die rechte Beziehung zu Gott, zum Mitmenschen und zu sich selbst. Stiller Schutzpatron des Hauses. Josefstatue neben dem Rektorat des Missionshauses in Limburg. »Ich liebe seine Einfachheit.« Pater Sepp Wasensteiner über seinen Namenspatron.

7 PALLOTTINER VOR ORT Übrigens gibt es seit einigen Jahren um den 19. März auf dem Hersberg das »Josefs-Treffen«. Da kommen Brüder und Patres über 60 zum Austausch zusammen, sprechen über ihre jeweilige Situation und die der Gemeinschaft und geben der Provinzleitung Tipps, wie man die Zukunft gestalten könnte. Den Namen des Hl. Josef hat übrigens auch die Delegatur Südafrika und natürlich einige Pallottiner. Namenspatron in Bayern, Brasilien und Taiwan Bruder Josef Wagner in Limburg lacht, wenn man ihn fragt, warum er Josef heißt. Da habe es in der Familie große Diskussionen gegeben, sagt der 1937 im Sudentenland geborene ehemalige Chefkoch von Rheinbach und Limburg. Doch dann habe die Mutter ein Machtwort gesprochen: »Der Bub heißt wie sein Vater.« Für seinen Namen ist er bis heute dankbar, wenn er in seinem Zimmer auf die Statue des Heiligen schaut. Gleich zwei Statuen hat Pater Josef Zablocki, Krankenhausseelsorger in Düsseldorf. Er wurde nach seinem Opa benannt, der sich sehr auf den Enkel gefreut hatte, aber zwei Monate vor seiner Geburt starb. Pater Zablocki freut sich augenzwinkernd, dass es zwei Mal im Jahr Namenstag feiern kann: am 19. März und am 1. Mai. Der aus dem Bayerischen Lenggries stammende Pater Sepp Wasensteiner erhielt entsprechend einer Familientradition seinen Namen. Der zweite Sohn bekam immer den Namen des Taufpaten. »Ich bin stolz auf meinen Namenspatron«, sagt der Pallottiner, der seit mehr als drei Jahrzehnten im armen Nordosten Brasiliens wirkt, »weil Josef für mich ein Vorbild an Einfachheit und Demut ist. Er wollte nie im Rampenlicht stehen.« Und warum hat der langjährige Mitarbeiter im Medienapostolat in Friedberg, Sepp Eberhardt, seinen Namen? Der 19. März war in der Familie immer ein hoher Festtag. Der Opa hieß Josef, die Oma Josefa, der Vater hieß Josef. Muss man da noch weiter fragen? Aber warum heißt ein junger Pallottiner aus Taiwan Josef? Frater Josef Shih wurde 1992 in Taipeh geboren. Eine seiner beiden älteren Schwestern heißt Maria. Da wollte der Vater, als dann ein Junge zu Welt kam, dass dieser eben Josef heiße, ganz nach dem Vorbild der Heiligen Familie. Während seines Wehrdienstes überlegte Josef, ob er nicht Priester werden solle. Die Pfarrei hatte als Kaplan einen Pallottiner aus Indien. Dessen Weise zu predigen und über die Kirche zu sprechen, zog ihn an. Deshalb bat er um Aufnahme in die indische Pallottiner-Provinz Tamil Nadu. Man schickte ihn zur Ausbildung auf die Philippinen, wo die Gemeinschaft ein Noviziat hat. Josef war überrascht und fasziniert von dem katholischen Land. In seiner Heimat gibt es nur vier Prozent Chirsten; die Hälfte davon ist katholisch. Als er vom Stichwort »Interkulturalität« an der Hochschule in Vallendar hörte, entschied er mit seinem Provinzial, hier Theologie zu studieren. Später als Priester möchte er aber in Taiwan arbeiten, und »zwar ganz im Sinne der Spiritualität Vinzenz Pallottis« sagt er mit einem feinen Lächeln und zeigt stolz eine Hinterglasmalerei seines Namenspatrons, die sein Zimmer ziert. hz Hinterglasmalerei kannte er in Taiwan nicht. fr. Josef Shih mit dem Bild seines Namenspatrons. Einladend über den Weinhängen am Bodensee. Ehemals Schloss, dann Schule, heute »St. Josef Hersberg«, geistliches und gastliches Haus.

8 Die im Jahr 1912 erbaute Kapelle des Studienheimes in Vallendar wurde zwischen 1962 und 1964 um- und ausgebaut. Denn 1945 war die Hochschule der Pallottiner von Limburg dorthin verlegt worden; man brauchte Platz für mehr als 150 Studenten. Das Patrozinium der Hochschulkirche »Verkündigung des Herrn«, gefeiert am 25. März, bestimmt die Ausstattung des Raumes. Otto Breuing aus Borghorst/ Westfalen schuf das Medaillon über dem Altar aus Lindenholz, belegt mit Blattsilber: Der Engel Gabriel bringt Maria die Botschaft, dass Gott sie zur Mutter seines Sohnes erwählt hat (vgl. Lukas 1, 26 – 38). Es geht dem Werk um die Zielsetzung des Hauses: Wie Maria sollen die, die hier beten und Gottesdienst feiern, das Wort Gottes hören, es im Herzen erwägen und es den Menschen bringen. PALLOTTINER VOR ORT

9 PALLOTTINER VOR ORT »Orientiert an der Renaissance« Eine Ordensfrau aus Aachen erinnert die Pallottiner in Limburg an Karl Baur, der ihre Kirche ausgestattet hat. Einmal im Jahr kommt Schwester Alberta Klostermann aus Aachen nach Limburg, um das Grab von Pater Wolfang Hering (1935 – 2013) zu besuchen. Einige Jahre arbeiteten die beiden in der damaligen Pallottiner-Pfarrei St. Michael in Solingen zusammen. Bei einem der ersten Besuche in Limburg kam man bei der Besichtigung der Pallottinerkirche St. Marien auf Karl Baur zu sprechen, der den Hochaltar und sämtliche Seitenaltäre der Kirche gestaltet hat. Die Clara-Fey-Schwester aus Aachen war freudig überrascht, dem Bildhauer in Limburg zu begegnen. Sie hatte ihn als Kind kennengelernt. Karl Baur war 1881 in München geboren worden und ist am 15. August 1968 dort gestorben. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in seiner Heimatstadt und arbeitete dann überwiegend im Bereich der christlichen Kunst, orientiert an der Renaissance, wie Fachleute sagen. Das erkennt man auch an der Pieta, die er 1933 für Limburg geschaffen hat. Sie orientiert sich neben Käthe Kollwitz vor allem an der Pieta Michelangelos in Mailand. Die Plastik war übrigens ein Jahr lang in den Vatikanischen Museen in einer Ausstellung zeitgenössischer christlicher Kunst zu sehen, ehe sie 1934 nach St. Marien kam. Neben der Limburger hat Baur auch die Freisinger Pallottinerkirche ausgestattet. Überwiegend im süddeutschen Raum hatte er einen guten Namen. So gibt es Werke von ihm auch in Augsburg, z.B. in St. Konrad im Bärenkeller, in Pfersee, in St. Anton und St. Thaddäus. Leider weiß niemand, wie die Baur-Krippe, die jährlich in der Pallotti-Kirche in Friedberg aufgestellt wird, dorthin kam. Werke von ihm gibt es auch in Kaiserslautern. Dort wurde Schwester Alberta geboren als Tochter des Architekten Paul Klostermann (1885 – 1974). Der bekam den Auftrag zum Bau einer Kirche in Frankenstein, dem Heimatort des damaligen Bischofs von Speyer, Ludwig Sebastian. Danach gab es weitere kirchliche Aufträge. In diesem Zusammenhang lernte er Karl Baur kennen und es entwickelte sich eine Freundschaft. »Professor Baur war oft bei uns zuhause«, erzählt Schwester Alberta und beschreibt ihn als freundlichen, bescheidenen Mann. Manchmal schenkte er ihrem Vater kleine Skulpturen, meist Modelle für Werke, die er in Auftrag hatte. Diese kamen nach dem Tod des Vates zu Schwester Alberta, die sie jüngst mit nach Limburg brachte. »Hier ist ein Ort, an dem man weiß, wer Karl Baur war; hier gehören sie hin!« Schwester Alberta Klostermann am Grab von Pater Wolfgang Hering. Franziskus und die Vögel. Entwurf für eine Skulptur. Seit 1934 in Limburg. Pieta von Karl Baur. Der Künstler hatte auch kommunale Aufträge; so schuf er in den 1950er Jahren einige Kriegerdenkmale, wie man damals sagte. Und er schuf Grabdenkmale, auch sein eigenes für den Winthirfriedhof in München-Neuhausen, wo er beigesetzt ist.

10 PALLOTTINER BUNT & BEWEGT Neuland betrat die Initiative »HALTUNG heute« mit ihrer ersten adventlichen Besinnung in Vallendar am 9. Dezember 2025, dem Vorabend des »Tages der Menschenrechte«. Angesichts der eher dunklen Nachrichtenlage betonte Pater Hubert Lenz: »Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als unentwegt über die Dunkelheit zu klagen. Jede brennende Adventskerze ist ein kraftvolles Symbol der Hoffnung und versichert uns, dass das Licht und das Gute am Ende obsiegen wird«. Die Projektleiterin von »HALTUNG heute«, Sonja Unter dem Leitmotiv »Gott in die Mitte« fand vom 31. Oktober bis 2. November 2025 an der Vinzenz Pallotti University in Vallendar ein Symposion statt, das anlässlich der Nachfeier des 75. Geburtstags von Kardinal Kurt Koch mit namhaften Referenten aus Kirche und Gesellschaft veranstaltet wurde. Gastgeber war Pater George Augustin, der Leiter des Kardinal Walter Kasper Instituts. Im Zentrum des Symposions stand die Frage, wie der Glaube in einer säkular geprägten Welt neu Gestalt gewinnen kann. Dazu sprachen unter anderen Pater Hubert Lenz (Vallendar), Bischof Heiner Wilmer SCJ (Hildesheim) und Bischof Bertram Meier (Augsburg). Die Provinzleitung der Pallottiner war durch Vizeprovinzial Pater Björn Schacknies (links im Foto) vertreten. Kirst, veranschaulichte die Bedeutung der Menschenrechte anhand der Ausstellung MEHR LEBEN ENTDECKEN, die auf dem Wirken des Seligen Pallottiners Richard Henkes fußt. Höhepunkt des Abends war das SoloTheater ABGERUNGEN, mit Bruno Lehan (Foto), das das Leben von Pater Henkes vor Augen führt. Der Pallottiner bot dem menschenverachtenden Nationalsozialismus mutig die Stirn, indem er sich kompromisslos für Menschenwürde und Mitmenschlichkeit einsetzte. Am Sonntag, dem 21. Dezember 2025, wurde in der Wallfahrtskirche Herrgottsruh Wallfahrtskaplan Pater Friedel Weiland (82) feierlich verabschiedet. Im Gottesdienst erinnerte Provinzial, Pater Markus Hau, daran, dass Pater Weiland im September 2020 für drei Monate zur Aushilfe nach Friedberg gekommen war. Daraus wurden schließlich gut fünf Jahre. Der Wallfahrtsdirektor, Pater Hans Joachim Winkens, dankte seinem Mitbruder für dessen Einsatz im Sprechzimmer, im Beichtstuhl und am Altar. Er sei immer für die Menschen ansprechbar gewesen und habe in seinen Predigten stets ihre Herzen erreicht. Viele Menschen verabschiedeten sich nach der Hl. Messe persönlich und oft sehr bewegt von Pater Weiland, der im Januar in das Missionshaus nach Limburg umzog.

11 PALLOTTINER BUNT & BEWEGT In einer Feierstunde wurden die ersten Absolventinnen und Absolventen der 2021 neu gegründeten Fakultät Humanwissenschaften in Vallendar geehrt. Im Wintersemester 2022/23 hatten dort die ersten Studierenden ihr Studium aufgenommen. Was mit sieben Erstsemestern im Studiengang Bachelor of Science Psychologie begann, hat sich in kurzer Zeit dynamisch entwickelt: Mittlerweile studieren über 600 Menschen an der Vinzenz Pallotti University. 23 Studierende haben ihren Abschluss erworben. Am 20. November 2025 überreichten die Kanzlerin der Hochschule, Prof. Dr. Julia Sander und der Vizepräsident, Prof. Dr. habil. Peter J. Weber, die Urkunden an einige der Alumni. Prof. Sander, die die Fakultät aufgebaut hat, wandte sich in ihrer Festrede an die Absolventinnen und Absolventen: »Wir haben großen Respekt vor Ihrer Leistung und vor Ihrem Mut, als erste das Studium an unserer neuen Fakultät aufzunehmen. Wir sind Ihnen von Herzen dankbar – Sie gehen als Pioniere und Pionierinnen in die Geschichte der Hochschule ein.« »Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit«, so das Leitwort der 68. Aktion Dreikönigssingen. Wie in Friedberg und Limburg machten sich auch vier Gruppen aus der Kirchengemeinde Kohlhagen auf den Weg. Im Aussendungsgottesdienst in der Pfarr- und Wallfahrtskirche wandte sich Pater Siegfried Modenbach (auf dem Foto rechts oben) in seiner Predigt an die Kinder und sagte: »Ihr bleibt Euren Vorbildern aus der Bibel – den drei Weisen aus dem Morgenland – treu. Denn Ihr macht Euch heute auf den Weg, weil Ihr der Überzeugung seid: Jedes Kind, das irgendwo auf dieser Welt geboren wird, ist ein ganz besonderer Mensch. Und jedes Kind verdient es, sicher und behütet aufzuwachsen.« Im diesjährigen Partnerland der Aktion, in Bangladesch, gebe es viele Kinder, die arbeiten müssen, statt zur Schule zu gehen. Ohne Bildung bleibe der Weg aus der Armut versperrt. Pater Modenbach dankte auch den Eltern, die die Kinder durch die Gemeinde begleiteten. Die Aktion erbrachte 1.254,76 Euro. Im November 2025 ging das kanonische Noviziatsjahr in Step-Aside in George/Südafrika zu Ende. Die Novizen stammen aus Mosambik, Nigeria und Südafrika. »Diese Vielfalt brachte Herausforderungen mit sich, aber auch eine Stärke: Wir konnten voneinander lernen, miteinander wachsen und ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, das über Herkunftsgrenzen hinaus trägt«, sagt der Leiter des Noviziates, Pater Anthony Uzor. Er dankte allen Dozenten für ihr Wissen, ihre Geduld und ihre Zugewandtheit, mit der sie sich den jungen Pallottinern gewidmet hätten. Die Abschlussmesse leitete der Bischof von Oudtshoorn, Noel Rucastle, der im Laufe des Jahres den Novizen regelmäßig einen geistlichen Impuls gab.

12 PALLOTTINER BUNT & BEWEGT Mit Leib und Seele Musiker Historische Aufnahme der Missionsstation Marienberg am Sanaga. Im vergangenen Dezember waren es 25 Jahre, dass Frank Sittel die Orgel der Limburger Pallottinerkirche St. Marien spielt. Nach dem Gottesdienst am Zweiten Advent dankte Rektor, Pater Alexander Holzbach, dem 1949 in Niederselters (Taunus) geborenen Musiker für seinen Einsatz und seine Treue. Als kleines Zeichen der Wertschätzung übereichte er dem Weinliebhaber ein entsprechendes Präsent. Der Familienvater und Opa, der im Hauptberuf bei der Justiz arbeitete, ist mit Leib und Seele Kirchenmusiker und aus dem Limburger Kulturleben nicht mehr wegzudenken. Er begleitet die Gottesdienste, Im letzten Dezember beschloss die Provinzversammlung der Pallottiner in Kamerun, Mitbrüder in die Seelsorge nach Marienberg zu senden. Das ist der Ort, an dem die Pallottiner, die 1890 nach Kamerun kamen, ihre erste Station bauten. Pater Heirich Vieter, der 1905 der erste katholische Bischof von Kamerun wurde, weihte dort am 8. Dezember 1890 das Land Maria, der Königin der Apostel. Von hier aus begann die Evangelisierung, so dass man heute den Ort auch das »Jerusalem Kameruns« nennt. Die ursprüngliche Kirche, das erste Haus und der Friedhof sind erhalten. Die Kameruner Bischofskonferenz plant, hier einen Wallfahrts- und Bildungsort zu entwickeln. Kriegsbedingt mussten die deutschen Brüder und Patres 1914 das Land verlassen, das dann englische und französische Kolonie wurde. 1964 kehrten deutsche Pallottiner zurück. Heute zählt die Provinz über 130 Mitglieder. Provinzial, Pater Hervé Pascal Okoden Kirchenchor und die beiden Scholen des Missionshauses. Daneben betreut er im Umland mehrere Chöre. Der ehemalige Domsingknabe und große Choral-Liebhaber hat sich nicht allein im Raum Limburg einen Namen gemacht. Für eigene Kompositionen und bei internationalen Chorwettbewerben erfährt er in der Fachwelt und bei »normalen Gottesdienstbesuchern« viel Anerkennung. Die Pallottiner in Limburg hoffen, dass er noch lange ihr Organist ist. long, erinnerte während der Versammlung an die Opferbereitschaft und den Pioniergeist der ersten Missionare und sagte: »Wir hoffen, dass unsere Präsenz an diesem Ort in Zusammenarbeit mit der Bischofskonferenz gute Früchte tragen wird für den Glauben, die Einheit und den Frieden in Kamerun.« Silberjubiläum an der Orgel Zurück zum Anfang

PALLOTTINER AKTUELL 13 Sie sind »wunschlos glücklich« und spielen mit dem Gedanken, auf persönliche Geschenke zu verzichten? Mit Ihrer eigenen Spendenaktion zugunsten unserer Missionsarbeit beschenken Sie gleichzeitig sich und andere. Wir melden uns bei Ihnen, besprechen die Details und schicken Ihnen die benötigten Unterlagen und die Spendenbox zu. In Ihrer Einladung können Sie bereits jetzt auf Ihren Wunsch »Spenden statt Geschenke« hinweisen. Fordern Sie unsere kostenlose Spenden-Box an! Spenden statt Schenken Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Telefon: 0821 60052-535 oder per E-Mail: mission@pallottiner.org Ein Geburtstag, eine Hochzeit, ein Jubiläum – es gibt viele Möglichkeiten Gutes zu tun. Busreisen: 18. – 25.04.2026 Assisi im Jubiläumsjahr: 800 Jahre Franz von Assisi. Begleitung: P. Alexander Holzbach SAC 29.06. – 05.07.2026 Literarische Reise entlang des Neckars – »In deinen Tälern wachte mein Herz mir auf« (Friedrich Hölderlin). Begleitung: P. Björn Schacknies SAC 12.09. – 19.09.2026 Wangerooge – Erholsame Tage auf der Insel. Begleitung: P. Wilhelm Landwehr SAC 29.12. – 04.01.2027 Jahreswechsel im bayerischen Klosterdorf St. Ottilien. Leitung: vsl. P. Björn Schacknies SAC Pallottiner Pilgerfahrten 2026 Pallottiner Pilgerfahrten 2026 Wiesbadener Straße 1 65549 Limburg Tel.: 06431 941943 pilgerfahrten@pallottiner.org info@tobit-reisen.de www.tobit-reisen.de Flugreisen: 10. – 18.05.2026 Reise nach Zypern – »Sie durchzogen die ganze Insel bis Paphos« (Apg 13,6). Begleitung: P. Christian Stumpf SAC 08.10. – 14.10.2026 Fatima und Lissabons Küstenregion: Pilgerreise durch Portugal. Begleitung: P. Hans-Joachim Winkens SAC 07.11. – 13.11.2026 Gemeinsam unterwegs in der »Ewigen Stadt«: Pilgerfahrt nach Rom. Leitung: P. Alexander Holzbach SAC

PALLOTTINER AKTUELL 14 »Schön, dass ihr mit dabei seid« Der Pallottiner-Stand ist angekommen beim karitativen Friedberger Christkindlmarkt Vergeblich fragt ein Besucher am Pallottiner-Stand beim Friedberger Christkindlmarkt nach der Hirschsalami aus dem Bayerischen Wald. Die Wurststangen aus der früheren Niederlassung der Pallottiner in Hofstetten waren schon am ersten der vier Öffnungstage ausverkauft. Das Beispiel zeigt, dass das Angebot der Pallottiner in Friedberg gut ankommt. Dabei sind sie mit ihrer dritten Teilnahme immer noch Neulinge bei dem seit über 50 Jahren von der Bürgerschaft getragenen karitativen Markt. »Doch die Leute wissen inzwischen, was sie bei uns wollen«, hat der Rektor des Friedberger Pallotti-Hauses, Pater Christoph Lentz, festgestellt. Schon vorab hat der Rektor dafür geworben, dass es an dem Stand Sachen zu kaufen gibt, die sonst so nicht zu haben sind. Mit der Teilnahme beim Christkindlmarkt wollen die Pallottiner laut Pater Lentz auch verdeutlichen, dass sie mit dazu gehören zur Friedberger Stadtgesellschaft – als Teil eines größeren Ganzen. Und er bekommt das Echo: Schön, dass ihr mit dabei seid. Wobei die Pallottiner schon immer beteiligt waren. Ein Teil des Erlöses des karitativen Christkindlmarkts ging und geht an die Indien-Mission der Pallottiner. Ein anderer Teil an die Friedberger Hilfsaktion für die Missionsstation Ndanda in Tansania. Und auch Friedberger Sozialprojekte profitieren. Der Erlös des Pallottiner-Standes fließt jetzt zum dritten Mal ebenfalls in den großen Spendentopf. Die Patres und Co. nutzen die Teilnahme an dem Christkindlmarkt, um mit Besuchern ins Gespräch zu kommen. Dank ihrer internationalen Verbindungen haben die Pallottiner aber Exotischeres zu bieten. Das scharfe Chiliöl aus Ruanda hat Pater Lentz bei einer Konferenz in Rom entdeckt und würzt damit seitdem gerne Suppe und Pasta. Zu haben ist auch indisches Pickle, das indische Pallottiner in Vallendar und Friedberg eingekocht haben. Quasi eine indische Produktion Made in Germany. Nach Indien wird wieder ein ansehnlicher Betrag aus dem Gesamterlös des karitativen Christkindlmarktes fließen. Im Vorjahr kamen für die Indien-Mission 39.000 Euro zusammen. Missionssekretär Pater Reinhold Maise betont, wie sehr die Pallottiner das Engagement der vielen Ehrenamtlichen bei dem karitativen Christkindlmarkt wertschätzen. Er wählt jedes Jahr andere Projekte in Indien aus, denen mit Friedberger Unterstützung geholfen wird. In den Vorjahren ging es um Senioren und um Kinder, diesmal darum, Frauen zu stärken. »Viele Lasten liegen bei den Frauen. Es gibt Zwangsheiraten und Kinderehen«, weiß der Missionssekretär. Die Pallottiner versuchen gegenzusteuern durch Bildungs- und Ausbildungsangebote wie Nähschulen oder durch Gesundheitsberatung und Aufklärungsprogramme. Im Gespräch darüber mit dem Missionssekretär Pater Maise ist Indien dann plötzlich ganz nahe beim vorweihnachtlichen karitativen Christkindlmarkt im bayerischen Friedberg. Und dort sind die Pallottiner aus Sicht der Markt-Mitorganisatorin Ulrike Sasse-Feile inzwischen ein fester Bestandteil des Marktes: »Sie kommen sehr gut an mit ihrer Nahbarkeit. Und sind mit Spaß dabei.« Im nächsten Jahr bestimmt auch wieder. Andreas Schmidt Pater Christoph Lentz mit Emmanuel Odero (re) und Vincent Dickson (li)

15 PALLOTTINER IM GEDENKEN Im Gedenken Pater Bruno Kremsler geb. 02.07.1941 gest. 12.01.2026 Pater Dr. Manfred Probst geb. 13.10.1939 gest. 31.10.2025 In Wangen in Allgäu wuchs er mit seinen fünf Geschwistern auf. Zwei seiner Onkel waren Pallottiner-Brüder in Limburg. Durch sie lernte er die Gemeinschaft kennen und wurde selbst Pallottiner. Nach seiner Priesterweihe wirkte er als Kaplan in Hannover, dann in Völklingen. 1973 wurde er Erzieher am Vinzenz-Pallotti- Kolleg in Rheinbach. 1984 In Ediger an der Mosel wuchs er mit seinen Geschwistern auf. Aus dem Ort stammten Pallottiner, die ihn beeindruckten. Er trat in die Gemeinschaft ein und legte am 25. April 1962 in Olpe seine Erste Profeß ab. Am 17. Juli 1966 empfing er in Vallendar die Priesterweihe. In Münster studierte er Liturgiewissenschaft und vertrat das Fach dann ab 1974 an der Pallottiner-Hochwechselte er nach Olpe in die Hausleitung und die Pfarrseelsorge. Vier Jahre war er dann Verwalter an der Hochschule in Vallendar und ging 1997 in die Beichtseelsorge nach Wiesbaden. 1999 wurde er Seelsorger in der Groß-Pfarrei Rheinbach, wechselte 2021 nach Friedberg und 2024 wegen seiner angegriffenen Gesundheit nach Limburg. Er schule in Vallendar. Seine Habilitation reichte er 1979 in Trier ein. Ansehen verschaffte er sich durch zahlreiche Veröffentlichungen und als Berater verschiedener Gremien, auch der Deutschen Bischofskonferenz. Prof. Probst war Wissenschaftler und Hochschulpolitiker. Seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Hochschule z.B. das Promotions- und HabilitatiEinkehrtage Frühjahr 2026 Apostolat: Dein Zeugnis ist wichtig! Pater Gottfried Scheer 19.02.2026 97437 Haßfurt, Pfarrheim, Pfarrgasse 8 21.02.2026 96138 Burgebrach, Edith Stein Haus, (nahe der Kirche) 22.02.2026 9 7421 Schweinfurt, Pfarrzentrum St. Kilian, Friedrich-Stein-Str. 30 05.03.2026 97688 Bad Kissingen, Pfarrheim, Hartmannstr. 2 07.03.2026 91359 Leutenbach, Pfarrheim, Am Pfarrgarten 6 08.03.2026 96117 Memmelsdorf, Pfarrheim, Poststr. 10 09.03.2026 97072 Würzburg, Rita Schwestern, Friedrich-Spee-Str. 32 10.03.2026 96215 Lichtenfels, Pfarrheim, Konrad-Adenauer-Str. 20 11.03.2026 96199 Zapfendorf, Pfarrheim, Herrngasse 2 14.03.2026 96250 Ebensfeld, Jugendheim, Kirchgasse 7 17.03.2026 96106 Ebern, Kath. Pfarrzentrum, Pfarrgasse 4 21.03.2026 9 6264 Altenkunstadt, Villa des Klosters, Geistlicher-Rat-Quinger-Str. 6 OSTERN ALS AUFSTAND Pater Eugen Stephan 25.04.2026 6 5549 Limburg, Missionshaus der Pallottiner, Wiesbadener Str. 1 09.05.2026 6 5549 Limburg, Missionshaus der Pallottiner, Wiesbadener Str. 1 Weitere Infos und Anmeldung per E-Mail an Timo.schaarschmidt@pallottiner.org oder Telefon 06431/401-247 onsrecht erwarb. Ab Ende der 1990er Jahre widmete er sich einer zweiten Passion: der Erforschung des Lebens und Sterbens und der Verehrung von P. Richard Henkes, was zu dessen Seligsprechung 2019 führte. P. Probst war ein akribischer Arbeiter, als Priester ein zugewandter Seelsorger, ein Mensch, der Freundschaften pflegte, die Musik liebte und den Moselwein. war ein begabter und beliebter Seelsorger, immer dem je einzelnen zugewandt. Er war ein Familienmensch, der ein Leben lang Kontakt hielt zu den Seinen. Er war ein Mensch, der die Natur liebte. Er war aus ganzem Herzen Priester und Pallottiner, dem es ein Anliegen war, den Menschen die Liebe Gottes zu künden, die er nun auf immer erleben darf.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Waagrecht 1 Blütezeit 9 Blüht in Waagerecht 1 16 Bleibt als Rest 17 Königin der Musikinstrumente 19 Dt. Fluss „Vater“ genannt 20 Straße in Toledo 21 Mein „Bella …“ im Süden 22 unmodern (engl.) 23 Irans Metropole 25 Österreichs 2€-Münze zeigt sie 28 is … id (lat.) 30 unordentliche Stube 32 … - sie – es 33 Solquellenbad im Spessart 34 hin… 36 Am Schluss der Hl. Messe 37 Erntezeit 41 Kurzes Bamberg 42 Der Papst „schickt“ ihn 44 Nationalfeiertag der dt. … 45 Anfang vom „Ende“ 46 Temperatur wird so gemessen 47 Einer, der leidet (vgl. lat.) 48 „Zwei“ der Alten Römer 49 kurzer Edmund 50 Bibelteil 51 Freiburg ist ein …bistum 52 Mainstadt bei Hassfurt 54 Römer gingen damit zur See 55 Nix mehr da 56 „Es blüht der Blumen …“ (Marienlied) 57 Volksliedanfang: 5mal dieses Wörtchen! 58 „Farblose Farbe“ (ital.) 60 Wie 51 Waagerecht auf Latein 61 Mannheimer Autokennz. 62 Aquariumbewohner 64 Chef auf neudeutsch 66 Ägypt. Sonnengott 67 Faden in London 69 Alle Bewaffneten 71 Erschöpft 73 Der Knabe im … (Ballade) 74 Sollte dieses Rätsel nicht machen Senkrecht 1 Stadt an der Donauquelle 2 Petrus zeigte sie 3 Bewegt sich im Untergrund schnell 4 Erbium (Kz.) 5 Dabei (veraltet) 6 Kurzes Landgericht 7 Mit Müh und … 8 …grün (Farbton) 9 Patron des Prager Doms 10 Exodusort (Deut 2,8) 11 Lawrencium (chem. Zeichen) 12 Gesangsgruppe 13 Trockenfutter für die Kuh 14 Gefährliche Schwellung 15 Name unbekannt (Abk.) 18 Der Sommer bringt sie manchmal 21 aber (veraltet) 24 Monat und Männername 26 ganz nahe 27 erwerben durch Verjährung 29 Oberital. Therme! 31 Norm in Europa 35 Mode aus Offenburg 38 Ölkonzernsitz in Rom (Abk.) 39 Schumanns Symphonie für W 19 40 Pingpong (dt. Abk.) 43 Auch eine Kunstrichtung der Malerei 44 Grafen in England 47 Ewiger Fußballstar Brasiliens 48 Riesenechse (Kurzname) 50 Nachschrift (Abk.) 53 Altes Wort für Eiche 58 Sieger 59 Glasplatte mit Liniennetz 60 Buch Josua 7,2, ein Ort 61 Autoimmunerkrankung (Abk.) 62 Ital. Leuchtturm 63 Hessen funkt (Abk.) 65 Dichterischer Atem 68 Riesenläufervogel 70 Molybdän (Kz.) 72 Franz. Adelstitel Die Lösung des Rätsels senden Sie bitte bis zum 1. Februar 2026 an: Redaktion »Pallottis Werk« Vinzenz-Pallotti-Str. 14 86316 Friedberg oder redaktion@pallottiner.org 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54a 54b 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Waagrecht 1 Weg zum Gnadenort 10 „unterwegs sein“, pilgern 15 Dt. Soziologe (Frankf. Schule) 16 Erster Gen. Sek. der UNO 17 Aarestadt 18 Fließt „schwarz“ in den Tiber 19 Unglück verheißen 21 Willkommen auf deutschem Teller 22 Spuckt Rompilger aus 24 Gar nicht wortkarg 27 Mozarts Zweitname? 29 Im Schnee ein ERN? 30 Sagt Musiklehrer zum Schüler 32 Erzieht den jungen Samuel (AT) 34 Rose tut es gratis 37 Im Farbkasten braun 38 … Moos, nix los! 40 Grab des Apostelfürsten 41 Öl in Kent 42 Nicht in die Ferne 44 Autounterkunft 45 Soviel wie „Stop“ 47 Kurzes Wort für lange Zeit 49 Nicht Bach’s Fuge 50 Steinerne Kette in Chile 52 Musikstadt an der Riviera 53 Luxemburgsender (kz.) 54a … gut, alles gut! 55 Eine Art von Therapie, also! 56 Umfasst 46 Bücher in Hebräisch (Kz.) 57 Tut dem Wohltäter gut 60 Griech. Göttermutter 62 Träge in Chemie 63 Gleich wie Rosl 64 Tiefseemaß 65 Ungar. Ort (ehemals Eger) 67 Nur Verpackung 69 Solingen (Kz.) 71 Spöttisch: Am. Soldat 72 Meist verboten im Museum Senkrecht 1 Einst röm. Göttertempel, jetzt Kirche 2 Geistesblitz 3 Quiche … mit Speck 4 Maß beim Backen 5 Europ. Norm (Kz.) 7 Jagt im arktischen Meer 8 Antwort beim Aufruf 9 Rufname des Wagnerinterpreten Kollo 10 Liegen zum Kauf bereit 11 Ein See voller Benzin? 12 Lazio zur Römerzeit 13 Alles Schwindler 14 Kurzer Augenblick 17 Name des Briefschreibers 20 Auf und …, immer wieder! 23 „Schon“ des Lateiners 25 Sportler trägt es 26 Name der Madridelf 28 Sich (modern) offenlegen 31 Europ. Inselbewohner 33 Mitten in Tibet 35 Oberschenkel (lat. md.) 36 Einstiegstufe 37 Umhüllt dich ganz im Regen 39 Bevor 46 Binnenstaat in Spanien 48 Emmendingen (Kz.) 51 Weihnachten in Rom 54a (ehem.) Arbeitseinheit der Energie 54b Gottgeweiht 55 Seeräubergriff 56 Erz (lat.) 58 Arzt nicht nur für die Nase 59 Fernwelttier 61 Erster Bundespräsident 66 Terror der 70er Jahre (Sigel) 68 Ad acta (Kz.) 70 Olpe (Kz.) Die Lösung des Rätsels senden Sie bitte bis zum 1. Februar 2026 an: Redaktion »Pallottis Werk« Vinzenz-Pallotti-Str. 14 86316 Friedberg oder redaktion@pallottiner.org PI LGERFAHRT WALLEN ADORNO L I E AARAU U NERA UNKEN BRATEN T E R M I N I R E D S E L I G R H A M A D E O R E N U E B E E L I M DUFTEN UMBRA OHNE PETERSDOM OI L N A E H E REMISE HALT S EHE NUT R ANDEN SANREMO RTL E N D E A H B E R G O A T EHRUNG RHEA I N E R T R E S L L O T E R L A U E I T A R A S O G I A N F A S S E N Auflösung Heft 4/2025 LATERANBASILIKA 2 6 1 14 3 13 7 11 8 4 10 5 15 9 12 1 3 4 13 16 15 2 11 10 5 7 12 14 8 9 6 Rätsel Wir verlosen: 25 kleine, aber feine Buchpreise! 1. Mai 2026 an:

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